Nachdem ich die Lembeck aufgrund der arbeitnehmerunfreundlichen Stundenzeiten verlassen und fast anderthalb Jahre nur Unterricht auf Jolly hatte, schlich sich dann doch der Gedanke ein, mal wieder andere Pferde zu reiten. In erster Linie wollte ich dadurch an meinem Sitz arbeiten bzw. die Gelegenheit nutzen, einmal mehr die Woche auf dem Pferd zu sitzen. Schließlich lernt man reiten nur durch reiten. Wie der Zufall es wollte habe ich über Facebook erfahren, dass eine der ehemaligen Reitlehrerinnen der Lembeck an einen anderen Stall gewechselt ist. Da er von der Arbeit (und auch von Zuhause aus) relativ schnell zu erreichen ist, probierte ich es dort einmal aus.
Nun gut, die Schulpferde sind – zumindest was ich bisher so mitbekommen habe – eher mittelmäßig. Die Gruppe ist etwas durchwachsen. Trotzdem gefällt es mir dort irgendwie. Und der Reitlehrer hat so einen ganz ruhigen, fast besonnenen Umgang mit Pferden und Reitern, dass er fast wie ein gutmütiger Opa rüberkommt.
Vielleicht tut es mir ganz gut, einfach mal etwas anderes auszuprobieren und die Erfahrung zu machen, wie gut ich es mit Jolly habe.
