Vorbereitung RA 7 – das Outfit

Auch wenn es für die „kleineren“ Abzeichen nicht vorgeschrieben ist: Bei uns am Hof sollen wir nach Möglichkeit Turnierkleidung tragen. Sprich: Weiße Reithose, Turnierbluse und Jackett, weiße Handschuhe.
Eine passende Turnierkleidung in meiner Größe zu finden, ist nicht so einfach. Gut, dass es im Internet diverse Händler gibt. Abschätzen hier, vergleichen dort … In positiver Hoffnung bestellen und dann doch enttäuscht sein … Mir fällt immer wieder auf, dass meine normalen Kleidergrößen nicht mit Reit-Größen übereinstimmen – häufig fallen die Sachen (viel) kleiner aus. Das ist frustrierend …

Immerhin zwei Varianten habe ich nun zur Auswahl. Welche gefällt euch besser? Erzählt mir doch auch von euren Erfahrungen. Gibt es Marken, die euch besonders gut gefallen oder von denen ihr enttäuscht seid?

Geschafft!

Geschafft!

Und schon vorbei … Nach den letzten, vollgestopften Wochen realisiere ich nur schwierig, dass jetzt alles vorbei ist. Vorbei und geschafft. Bestanden. Dank zweier toller Pferde, die mich trotz Aufregung wunderbar durch die Spring- und Dressurprüfung getragen haben. Leider habe ich nicht gefilmt – das habe ich mich nicht getraut. Deshalb kann ich selbst auch nicht beurteilen, wie es war. Laut der Zuschauer war es sehr gut. Und ich selbst hatte auch ein ganz gutes Gefühl. Wertnoten gab es leider für die RA7er nicht, aber „bestanden“ bedeutet immerhin alles besser als 5,0.

Der Tag begann früh: Um 05.30 Uhr aufstehen, frühstücken, ein Kaffee, um 7 Uhr los zum Stall, Ponys putzen, die bereits eingeflochtenen Mähnenzöpfe prüfen, Zaumzeug wienern, Stallgassen fegen … Erst war gefühlt noch ganz viel Zeit. Bis dann auf einmal die beiden Prüfer da waren – 30 Minuten früher … Los ging’s mit Springen, danach Dressur, dann Theorie. Zum Abschluss sollte eigentlich noch die Bodenarbeit stattfinden, die u. a. für mich aber ausfiel, da ich die Bodenarbeit bereits im Basispass vorgeführt hatte.
Vor lauter Aufregung wollte ich Fratze erstmal mit dem falschen Zaumzeug ausstatten. Irgendwie wusste ich überhaupt nicht, wo mir der Kopf stand. Und habe vermutlich alle Welt um mich herum in den Wahnsinn getrieben.

Vorbereitung RA 7 – Springen

Die erste Springstunde … war eine ziemliche Katastrophe. Es ist ganz schön schwierig, sich an die kurzen Bügel zu gewöhnen – mir taten die Knöchel weh, die Knie waren nach der Stunde blau, Vicky und ich waren regendurchnässt.
Vicky wollte auch nicht so recht, deshalb endeten unsere Springversuche zu 90 % in Verweigerungen oder einem seitlichen Ausbruch. Nun ja, jeder fängt mal klein an … beim nächsten Mal wird’s bestimmt besser …

… Und das war es tatsächlich. Diesmal in der Halle, diesmal mit mehr Elan. Und diesmal direkt mit 7 (!) Hindernissen! Anfangs dachte ich, dass ich die Reihenfolge nicht mal ins Gedächtnis kriegen würde. Geschweige denn, den Parcours dann auch noch irgendwie vernünftig durchzureiten. Doch beides hat geklappt. Ganz gut sogar! Und es hat solchen Spaß gemacht, dass ich am liebsten gar nicht mehr aufgehört hätte.

Die dritte Springstunde … hat wieder mordsmäßig Spaß gemacht. Und war auch irgendwie ok. Ich muss daran denken, schon über dem Sprung den weiteren Weg anzupeilen. Diesmal war auch der erste Sprung im Galopp dabei. Das hat zwar geklappt, aber üben müssen wir das trotzdem weiterhin!