Warum eigentlich (wieder) einsteigen?

Gegenfrage: Warum nicht?!

Wenn du als Kind oder Jugendlicher Spaß an Pferden und am Reiten hattest, warum sollte das heute anders sein?

Und wenn du noch nie auf einem Pferd gesessen hast, es aber immer schon mal ausprobieren wolltest: Mach‘ es einfach!

„Sport? Reiten ist doch kein Sport?! Das Pferd leistet doch die ganze Arbeit – du sitzt doch nur da oben drauf und hälst dich fest!“

… Schon mal gehört? Ich höre das häufiger. Und biete dann jedem freundlich an, einmal mitzukommen und es auszuprobieren. Natürlich ist Reiten nicht vergleichbar mit Joggen, Walken, Schwimmen oder anderen Ausdauersportarten. Auch mit besonderen Wurf- oder Schlagtechniken, Schnell- oder Muskelkraft hat es nichts zu tun. Stattdessen steht beim Reiten besonders die Koordination im Vordergrund. Und natürlich sollte man auch beweglich sein, eine gute Reaktion haben, Körperspannung und – ja – auch eine gewissen Kondition mitbringen. Doch das sind alles Eigenschaften, die man lernen bzw. üben kann.

Reiten lernt man nur durch Reiten

Für Spät- oder Wiedereinsteiger ist es oft deutlich schwieriger, in Bewegungsabläufe einzusteigen oder Hände und Füße gleichzeitig kontrolliert zu bewegen. Kinder oder Jugendliche „machen einfach“, während man als Erwachsener erst einmal drüber nachdenkt: „Ist das jetzt richtig? Wie war das mit den Händen? Oh, falscher Fuß! Äußerer Zügel, innerer Schenkel – GLEICHZEITIG??? Wie jetzt?!“ …  Und damit häufig direkt verkrampft. Sich im Sattel loszulassen und locker zu sein und geschmeidig und ausbalanciert zu sitzen erfordert schon eine gewesen Übung – das geht nicht von heute auf morgen. Übrigens auch nicht bei einem Wiedereinsteiger! Einfach aufsteigen und Abteilung marsch? Schön wär’s … Wenn die reiterlicht Laufbahn schon etwas zurück liegt, dann dauert es durchaus auch schon mal länger als nur ein paar Wochen, um wieder ‚rein zu kommen. Zu hohe Erwartungen sollte man beim Wiedereinstieg also getrost wegstecken.

Reiten lernt man nur durch Reiten. Aber man kann auch ein bisschen nachhelfen.

Wie ganz viele andere bin ich viel. Aber leider nicht besonders sportlich. Dachte ich zumindest. Neben dem Reiten gehe ich mittlerweile regelmäßig joggen, schwimmen und versuche mich ab und zu an Yoga, Faszientraining, Seilspringen, Jonglieren und Hola Hoop. Ja, richtig gehört! Und ja, es hat eine zeitlang gedauert, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, es tut sich was in Sachen „Sitz“, „Loslassen“ und „Balance“. Deshalb möchte ich euch gern die ein oder andere Anregung in Sachen Bewegung geben. Dazu möchte ich allerdings sagen, dass ich nur aus meiner Erfahrung heraus darüber berichten kann und weder eine Gelinggarantie geben kann oder die Verantwortung für mögliche Verletzungen o. ä. übernehme!
Aber wenn du ein paar Anregungen suchst, dann klick einfach mal hier!